DevKarriere
12. Mai 2024 · DevKarriere Redaktion

Wie gut muss ein Web Developer im Design sein?

Web Development Programmieren Karriere Lernen

Video ansehen – funktionale Cookies erforderlich

Du musst kein Künstler sein, um als Web Developer erfolgreich zu sein — aber Design-Grundlagen zu verstehen macht dich deutlich besser. Eine schön gestaltete App wird nicht nur häufiger genutzt und vertraut, sondern zeigt auch, dass du Details und Nutzerfreundlichkeit ernst nimmst, was direkt auf deine Karrierechancen ausstrahlt.

Warum Design mehr zählt als viele denken

Das Auge isst mit. Das gilt nicht nur für Restaurants, sondern genauso für Software. Eine App, die schlecht aussieht, fühlt sich auch schlecht an. Nutzer klicken schneller weg, kaufen weniger, vertrauen weniger.

Stell dir zwei Online-Shops vor, die exakt dieselben Produkte verkaufen. Einer sieht aus wie 1998, der andere ist modern, übersichtlich, mit passenden Farben und klarer Struktur. Welchem vertraust du mehr? Wo kaufst du lieber ein?

Genau das nennt man wahrgenommenen Wert. Eine Software kann noch so viele Features haben. Wenn sie schlecht aussieht, wird sie schlechter bewertet. Das ist keine Theorie, das ist Alltag.

Frontend oder Backend: Für wen ist Design wichtiger?

Als Backend-Entwickler hält sich der Designanspruch in Grenzen. Du arbeitest mit Datenbanken, APIs und Serverlogik. Was auf dem Bildschirm erscheint, liegt oft nicht in deiner Hand.

Als Frontend-Entwickler sieht das anders aus. Du bist direkt für die Nutzeroberfläche verantwortlich. Layouts, Farben, Abstände, Typografie. Alles, was ein Nutzer sieht, kommt durch deine Hände.

Wenn dich Frontend-Entwicklung interessiert, schau dir die Frontend Fundamentals bei DevKarriere an. Dort lernst du von Anfang an, wie man nicht nur funktionierenden, sondern auch gut aussehenden Code schreibt.

Du musst kein Designer werden

Ganz klar: Designer ist ein eigener Beruf. Ein Frontend-Entwickler ist kein Webdesigner. Du musst nicht Figma oder Photoshop lernen, keine Designkurse belegen, kein künstlerisches Talent mitbringen.

Was du können solltest: halbwegs ansprechende Ergebnisse hinbekommen, auch ohne fertige Vorlage. Passende Farben wählen, vernünftige Abstände, lesbare Schriftgrößen. Nichts, das einem Profi die Augen brennt.

In vielen Unternehmen gibt es Designer, die dir fertige Mockups liefern. Dein Job ist dann, diese umzusetzen. Aber nicht überall gibt es das. Gerade bei kleinen Projekten oder beim Eigenprojekt musst du selbst ran.

Und bei Bewerbungen zählt genau das: Deine Portfolio-Projekte werden angeschaut. Wenn die aussehen wie eine blanke HTML-Seite ohne Styling, macht das keinen guten Eindruck. Saubere, ansprechende Projekte fallen positiv auf.

So entwickelst du dein Design-Gespür

Das Gute: Design-Sinn kommt mit Erfahrung. Du musst ihn nicht aus dem Nichts erfinden.

Inspiration von guten Seiten holen. Wenn du einen Online-Shop bauen willst, schau dir an, wie Zalando oder About You aufgebaut sind. Welche Farben nutzen sie? Wie sind Abstände und Typografie? Bau das nach und passe am Ende Farben, Schriftart und Details an. Das ist kein Abkupfern, das ist Lernen.

Design-Frameworks nutzen. Tailwind CSS kommt mit einem durchdachten Farb- und Abstandssystem, das bereits von Designern ausgearbeitet wurde. Bootstrap und Material UI liefern fertige Komponenten, die von Haus aus gut aussehen. Du musst das Rad nicht neu erfinden.

Aktiv üben. Geh in deine Projekte und frag dich: Was könnte schöner aussehen? Probier Sachen aus. Schau dir YouTube-Videos zu UI-Design an. Sammle Screenshots von Apps, die dir gefallen. Mit der Zeit entwickelst du ein echtes Gefühl dafür.

Genau diesen Ansatz verfolgt auch der Fullstack Web Developer Kurs bei DevKarriere: Du lernst nicht nur, wie Code funktioniert, sondern auch, wie du Projekte baust, die sich gut anfühlen und gut aussehen.

Häufige Fragen

Muss ich als Quereinsteiger Designkurse belegen?

Nein. Du brauchst keine speziellen Designkurse. Ein grundlegendes Gespür dafür, was funktioniert und was nicht, reicht für den Einstieg völlig aus. Das entwickelt sich mit der Zeit, je mehr Projekte du umsetzt.

Was ist, wenn ich im Job keinen Designer zur Seite habe?

Das passiert, gerade in kleineren Unternehmen oder bei Eigenprojekten. Dann hilft es, gute bestehende Designs als Inspiration zu nehmen und sie anzupassen. Design-Frameworks wie Tailwind CSS oder Bootstrap beschleunigen das deutlich, weil sie dir vorgefertigte, durchdachte Bausteine liefern.

Wie wichtig ist Design für meine Portfolio-Projekte?

Sehr wichtig. Deine Projekte sind das Erste, was potenzielle Arbeitgeber sehen. Eine Anwendung, die sauber und modern aussieht, hinterlässt einen besseren Eindruck als eine, die nur funktioniert aber unaufgeräumt wirkt. Du musst nicht perfekt sein, aber ansprechend sollte es schon sein.

Dein nächster Schritt.

Füll das kurze Formular aus. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden und vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch.

Kostenloses Erstgespräch buchen
Kein Spam ·Kostenlos & unverbindlich ·4,6/5 auf Trustpilot ·AZAV-zertifiziert