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31. März 2026 · DevKarriere Redaktion

So wurde er Programmierer trotz Vollzeitjob!

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Mit 10-15 Stunden pro Woche schaffst du eine Programmier-Ausbildung neben deinem Vollzeitjob — das sind nur 1 bis 1,5 Stunden täglich. Diese Zeit hast du bereits, sie steckt nur gerade in Fernsehen und Social Media. Der Erfolg liegt nicht darin, mehr Zeit zu haben, sondern die vorhandene Zeit konsequent fürs Lernen zu nutzen.

Wie viel Zeit brauchst du wirklich?

Christian rechnet es nüchtern vor: 10 bis 15 Stunden pro Woche reichen, um gut durch die Weiterbildung zu kommen. Das klingt viel, ist es aber nicht, wenn man es auf den Tag herunterrechnet. Bei fünf bis sieben Lerntagen kommt man auf ein bis anderthalb Stunden täglich.

Das Interessante daran: Diese Zeit ist bei den meisten Menschen schon da. Sie steckt nur gerade im Fernsehen, Scrollen oder anderen Gewohnheiten, die man kaum bewusst wahrnimmt. Christians erster Schritt war deshalb nicht ein neuer Stundenplan, sondern ein ehrlicher Blick auf den eigenen Abend. Was tust du in den letzten zwei Stunden vor dem Schlafen? Genau da liegt oft die Zeit, die du suchst.

Feste Lernzeiten statt spontaner “Mal schauen”-Abende

Ein Punkt, den Christian besonders betont: feste Zeiten. Nicht “irgendwann abends, wenn es passt”, sondern ein konkreter Block, den jeder kennt und der nicht verhandelbar ist.

Er hatte zwei Tagestypen: Office-Tage und Homeoffice-Tage. Für beide hatte er seinen Ablauf geplant, zu welcher Zeit er lernt. Das klingt kleinkariert, macht aber einen riesigen Unterschied. Wenn dein Umfeld weiß, “von 20 bis 21:30 Uhr lerne ich”, gibt es keine Diskussion, kein schlechtes Gewissen und keinen Moment, wo du dich erst überwinden musst.

Und wenn man erstmal im Flow ist, passiert es schnell: Man hat sich 90 Minuten vorgenommen, und auf einmal sind drei Stunden rum. Das liegt daran, dass Programmieren keine Qual ist, wenn man wirklich daran interessiert ist. Die Weiterbildung macht Spaß, gerade die Praxisprojekte. Dann sitzt man freiwillig länger.

Rückendeckung holen: Ohne Umfeld läuft nichts

Christian nennt diesen Punkt fast beiläufig, aber er ist einer der wichtigsten: Klär das mit deiner Partnerin oder deinem Partner. Oder mit der Familie. Erkläre, warum du das machst, was das Ziel ist, und wie lange diese Phase geht.

Wer das nicht klärt, kämpft jeden Abend auf zwei Fronten. Einmal gegen den eigenen inneren Schweinehund, einmal gegen unausgesprochene Erwartungen im Haushalt. Das zermürbt. Wer sich die Unterstützung sichert, kann sich voll aufs Lernen konzentrieren.

Motivation vs. Disziplin: Was wirklich trägt

“Disziplin fängt da an, wo Motivation aufhört.” Diesen Satz bringt Christian fast beiläufig, aber er trifft den Kern.

Motivation ist unzuverlässig. Die ist an manchen Tagen da, an anderen nicht. Wer nur lernt, wenn er Lust hat, kommt nicht weit. Was langfristig funktioniert, ist Routine und ein klares Bild vom Ziel.

Christians Tipp: Kleine Etappenziele setzen. Nicht “in drei Monaten kann ich coden”, sondern “diese eine Funktion bring ich heute zum Laufen”. Wenn das klappt, gibt es ein echtes Erfolgserlebnis. Und das motiviert mehr als jeder Motivationsvideo. Programmieren hat außerdem einen natürlichen Vorteil: Der Computer lügt nicht. Was funktioniert, funktioniert. Was nicht klappt, liegt an dir. Das ist ehrlich und genau deshalb so befriedigend, wenn man ein Problem löst.

Wenn du dir unsicher bist, welcher Kurs zu dir passt: Der Fullstack Web Developer Kurs ist genau der Weg, den Christian gerade geht, nachdem er mit Frontend angefangen hat.

Was tun, wenn du wirklich keine Motivation hast?

Das passiert. Schlechte Tage, eine Erkältung, eine schwierige Woche. Christian sagt dazu zwei Dinge.

Erstens: Ein Cheat-Tag ist okay. Manchmal braucht man das, um wieder Kraft zu tanken. Solange es nicht zur Dauerlösung wird, ist eine Pause kein Versagen.

Zweitens, nach einer längeren Pause wie bei Krankheit: einfach hinsetzen und anfangen. Keinen großen Anlauf nehmen, kein perfektes Setup abwarten. Und wenn das Warum verschwunden ist, hilft es, das Ziel konkret zu machen: aufschreiben, über den Monitor hängen, morgens draufschauen. Christian selbst hat das so gemacht, mit Sprüchen über dem Rechner, die ihn an das erinnern, was ihm wichtig ist. Klingt simpel, wirkt.


Häufige Fragen

Wie viele Stunden pro Woche braucht man für eine Programmier-Weiterbildung neben dem Job?

Laut Christians Erfahrung reichen 10 bis 15 Stunden pro Woche. Das entspricht ein bis anderthalb Stunden täglich. Wer sich diese Zeit strukturiert freihält, kommt gut durch die Weiterbildung, auch mit Vollzeitjob, Hobbys und sozialen Verpflichtungen.

Kann man die Weiterbildung auch gefördert machen, wenn man noch berufstätig ist?

Wer aktuell arbeitslos ist, kann die Weiterbildung über einen Bildungsgutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit fördern lassen. Wer noch in Beschäftigung ist, absolviert die Weiterbildung in der Regel berufsbegleitend auf eigene Kosten oder mit Unterstützung des Arbeitgebers.

Was ist der beste Einstieg, wenn man noch keine Vorkenntnisse hat?

Für komplette Einsteiger ist der Anfang mit HTML, CSS und JavaScript der sinnvollste Einstieg. Die Frontend Fundamentals legen genau diese Basis, bevor es in komplexere Themen wie React oder Backend-Entwicklung geht.

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