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16. Oktober 2023 · DevKarriere Redaktion

Reichen deine MATHE-SKILLS für eine erfolgreiche INFORMATIK-KARRIERE?

Programmieren Quereinsteiger Web Development Karriere Studium

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Für einen Job als Web Developer brauchst du nicht die tiefgreifenden Mathe-Skills eines Informatik-Studiums. Programmieren ist ein praktisches Handwerk, bei dem Logik und strukturelles Denken wichtiger sind als mathematische Beweise. Wenn du grundlegende Mathematik aus der Schule beherrschst, reicht das vollkommen aus.

Informatik studieren und programmieren lernen sind zwei verschiedene Dinge

Das ist der wichtigste Punkt überhaupt, und viele verstehen ihn nicht.

Informatik ist eine Wissenschaft. Ein riesiges Feld mit theoretischen Konzepten, Beweisführung und ja, jeder Menge Mathematik. Wenn du Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik studierst, bekommst du Mathe-Vorlesungen, und die haben es in sich. Das ist Realität.

Programmieren ist ein kleiner Teilbereich davon. Du schreibst Code, entwickelst Software, löst konkrete Probleme. Das hat mit dem theoretischen Überbau aus dem Studium wenig zu tun.

Wenn dein Ziel ist, Web Developer zu werden und einen Job in der IT zu bekommen, dann redest du über Programmieren. Nicht über Informatikwissenschaft. Und da sieht die Mathe-Anforderung komplett anders aus.

Was dich im Job wirklich erwartet

Wenn du täglich Code schreibst, taucht Mathematik so gut wie gar nicht auf. Mal ein bisschen Rechnen hier, vielleicht eine Berechnung dort. Aber nichts, was dich überfordert, wenn du grundlegend weißt, wie Zahlen funktionieren.

Das hört sich vielleicht unglaubwürdig an, weil viele denken: IT ist doch technisch, da muss doch überall Mathe drin sein. Ist aber nicht so. Programmieren dreht sich um Logik, Problemlösung und das Verstehen von Strukturen. Nicht um Analysis oder lineare Algebra.

Wenn du unsicher bist, was dich in einem praxisorientierten Kurs wirklich erwartet, schau dir mal den Fullstack Web Developer Kurs von DevKarriere an. Da siehst du konkret, welche Themen behandelt werden.

Abstrakt denken ist der eigentliche Skill

Hier wird es interessant. Wer gut in Mathe ist, kann oft auch gut abstrakt denken. Komplexe Probleme in kleinere Teile zerlegen, Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen. Das sind Fähigkeiten, die dir beim Programmieren wirklich helfen.

Aber: Das bedeutet nicht, dass du diese Fähigkeit schon mitbringen musst. Du entwickelst sie, wenn du programmierst. Viele, die in der Schule schlecht in Mathe waren, werden durch das Coden besser darin. Nicht weil plötzlich Gleichungen auftauchen, sondern weil das Denkmuster dasselbe ist.

Und mal ehrlich: Viele haben Mathe nicht gehasst, weil sie es nicht verstehen. Sondern weil man mit 14 einfach keinen Bock auf Hausaufgaben hatte. Das ist kein Talent-Problem, das ist ein Motivations-Problem. Mit einem konkreten Ziel vor Augen ändert sich das schnell.

Wie viel Mathe du wirklich brauchst

Ein ehrliches Mindestniveau gibt es: Grundrechenarten, Dreisatz, ein grundlegendes Zahlenverständnis. Wer das hat, ist startklar.

Wenn du die Schule bis zur neunten Klasse mitgemacht hast und dich noch so ungefähr daran erinnerst, was du damals gemacht hast, dann reicht das. Kein Witz. Mehr brauchst du für den Einstieg nicht.

Falls irgendwann mal ein konkretes Thema auftaucht, das ein bisschen mehr Mathe erfordert, dann lernst du das genau dann. Du lernst es mit einem echten Kontext vor Augen, nicht abstrakt aus dem Lehrbuch. Das macht den Unterschied.

Mathe sollte kein Grund sein, mit dem Programmieren gar nicht erst anzufangen. Wenn du überlegst, ob ein geförderter Einstieg in die Web-Developer-Ausbildung über den Bildungsgutschein für dich infrage kommt, dann lass dich von Mathe nicht aufhalten.


Häufige Fragen

Brauche ich Mathe, um als Web Developer zu arbeiten?

Nein, nicht wirklich. Im Alltag eines Web Developers taucht Mathematik kaum auf. Du brauchst Grundrechenarten und logisches Denken, aber keine höhere Mathematik. Die meisten Berechnungen, die gelegentlich vorkommen, lassen sich mit ein bisschen Recherche lösen, auch ohne Mathe-Studium.

Hilft es, wenn ich gut in Mathe bin?

Ja, indirekt. Wer gut in Mathe ist, hat oft eine Stärke im abstrakten Denken. Das hilft beim Programmieren. Aber: Diese Denkweise entwickelst du auch durch das Coden selbst. Du musst also nicht gut in Mathe sein, um anfangen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen Informatik und Programmieren?

Informatik ist eine Wissenschaft mit breitem theoretischen Unterbau, inkl. viel Mathematik. Programmieren ist eine praktische Tätigkeit, bei der du Software schreibst. Wer einen Job als Softwareentwickler anstrebt, braucht Programmier-Skills, keine Informatik-Theorie aus dem Studium.

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