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13. August 2023 · DevKarriere Redaktion

Programmieren lernen für Anfänger: DAS muss dir klar sein

Programmieren Lernen Karriere Quereinsteiger

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Bevor du mit dem Programmieren anfängst, braucht es eine echte Entscheidung – nicht nur die vage Lust, irgendwann cool Code zu schreiben. Dein Grund muss klar und authentisch sein: besseres Gehalt, Homeoffice, Karrierewechsel. Die meisten hören auf, weil sie nicht wirklich verstanden haben, warum sie angefangen haben.

Eine Entscheidung, die du wirklich meinst

Bevor du auch nur eine Zeile Code schreibst, brauchst du eines: eine echte Entscheidung. Nicht das vage Gefühl, dass programmieren lernen irgendwie cool wäre. Sondern eine bewusste, durchdachte Entscheidung.

Nimm dir dafür Zeit. Setz dich hin, überleg dir ehrlich, ob du das wirklich willst. Schreib dir auf, warum. Vielleicht willst du ins Büro statt in der Sonne zu stehen. Vielleicht reizt dich das Gehalt, das Homeoffice oder der Karrierewechsel. Egal welcher Grund, er muss dein Grund sein.

Und wenn du dann ja sagst, dann steh auch dahinter. Vollständig. Nicht mit einem Bein raus.

Warum die meisten aufhören – ohne zu verstehen warum

Das Muster ist immer dasselbe: Jemand fängt an, macht ein paar Wochen mit, hört dann auf. Zwei Monate später melden sie sich wieder mit denselben Fragen. Der Grund ist nicht fehlende Intelligenz. Es fehlt die Konsequenz.

Programmieren lernen ist kein Wochenendprojekt. Wenn du als Quereinsteiger von null anfängst und einen Job als Entwickler anstrebst, rechne mit mindestens sechs Monaten intensivem Lernen. Eher mehr.

Das klingt viel? Stimmt. Es ist aber die Wahrheit. Und die hört man selten, weil sie sich schlecht auf Social Media verkauft.

Wie viele Stunden du pro Woche wirklich brauchst

Zehn Stunden pro Woche ist das absolute Minimum. Besser sind 15 bis 20 Stunden, über mindestens sechs Monate. Das klingt hart, ist aber machbar, auch wenn du berufstätig bist.

“Zeit haben” ist dabei das falsche Konzept. Jeder Mensch hat gleich viel Zeit. Du musst dir die Zeit nehmen. Prioritäten setzen. Das bedeutet: vielleicht weniger Netflix, weniger Gaming, weniger von dem, was du gerade in jeder freien Minute machst.

Wer jeden Abend fünf Stunden Serien schaut und behauptet, keine Zeit zum Lernen zu haben, hat ein Prioritätenproblem, kein Zeitproblem.

Wenn du gerade überlegst, wie du den Einstieg strukturieren kannst, bietet der Fullstack Web Developer Kurs eine klare Roadmap mit allem, was du vom ersten HTML-Tag bis zum Job brauchst.

Es gibt kein Wundermittel

Viele suchen nach dem einen Kurs, der alles ändert. Der Programmiersprache, die am einfachsten ist. Dem Geheimtipp, mit dem der Job kommt. Den gibt es nicht.

Programmieren lernen funktioniert wie Sport. Wer zwei Wochen ins Fitnessstudio geht und dann aufhört, hat keinen Sixpack. Wer sechs Monate konsequent trainiert, schon eher. Genauso ist das hier.

Der einzige echte Hebel ist dran bleiben, auch wenn es mal zäh ist. Auch wenn du an einem Fehler hängst, den du nicht verstehst. Auch wenn du einen Abend keine Lust hast.

Verantwortung übernehmen statt Ausreden suchen

“Ich hatte keine Zeit.” “Meine Familie hat mich abgelenkt.” “Der Kurs war nicht gut genug.” Das sind Ausreden. Und solange du Ausreden suchst, kommst du nicht weiter.

Verantwortung zu übernehmen heißt: wenn du nicht vorankommst, liegt es an dir. Nicht an den Umständen. Das ist kein Vorwurf, das ist die Grundlage für echten Fortschritt.

Manche kommen schneller weiter, wenn sie sich Unterstützung holen. Eine Struktur, feste Termine, jemanden der sie zur Verantwortung zieht. Wer als Arbeitssuchender ohnehin über einen Neueinstieg nachdenkt, kann das sogar gefördert angehen, über den geförderten Kurs mit Bildungsgutschein. Der Vorteil: Begleitung über den gesamten Lernzeitraum, nicht allein auf der Couch mit einem YouTube-Tutorial.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, programmieren zu lernen?

Als Anfänger ohne Vorkenntnisse solltest du mit mindestens sechs Monaten rechnen, wenn du ernsthaft einen Job als Entwickler anstrebst. Das gilt bei einem Lernaufwand von mindestens zehn Stunden pro Woche. Viele brauchen neun bis zwölf Monate. Schneller geht es mit mehr Stunden und strukturierter Begleitung.

Muss ich jeden Tag lernen?

Idealerweise ja, zumindest an den meisten Tagen. Regelmäßigkeit schlägt Marathon-Sessions am Wochenende. Kleine tägliche Einheiten halten das Gelernte frisch und bauen Wissen stabiler auf als einzelne Intensivphasen.

Was ist, wenn ich schon mal aufgehört habe und wieder anfangen will?

Dann fang an. Und diesmal mit einer echten Entscheidung. Nicht mit “ich probiere es nochmal”, sondern mit einem konkreten Plan: wann du lernst, wie viele Stunden die Woche, wie lange du dir gibst. Schreib es auf. Das macht einen größeren Unterschied als du denkst.

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