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30. April 2024 · DevKarriere Redaktion

Lohnt sich ein INFORMATIK STUDIUM um Softwareentwickler zu werden?

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Die Antwort hängt stark davon ab, in welcher Lebenssituation du dich befindest: Für Abiturienten kann ein Studium sinnvoll sein, für Berufstätige, die in die IT wechseln wollen, gibt es deutlich schnellere und praktischere Wege. Ein Informatik-Studium bereitet dich aber weder schnell noch direkt auf den Job als Softwareentwickler vor – das ist nicht mal sein Zweck.

Zwei Gruppen, eine Frage

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Personengruppen, die sich fragen, ob sie Informatik studieren sollen.

Gruppe 1: Junge Menschen, die gerade das Abitur in der Tasche haben und überlegen, wie es weitergeht.

Gruppe 2: Berufstätige, die schon in einem anderen Bereich gearbeitet haben und jetzt in die IT wechseln wollen.

Die Antwort fällt für beide Gruppen grundlegend verschieden aus.

Was ein Studium wirklich bringt und was nicht

Bevor wir zu den einzelnen Gruppen kommen, muss ein weit verbreitetes Missverständnis aus der Welt: Ein Informatikstudium bereitet dich nicht konkret auf den Beruf als Softwareentwickler vor. Das ist nicht der Zweck eines Studiums.

Was ein Studium dir gibt, ist eine breite Grundlage in der Informatik als Disziplin. Mathematik, Algorithmen, theoretische Grundlagen. Das ist wertvoll, aber es macht dich noch nicht zum Entwickler. Wer nach dem Studium wirklich gut programmieren konnte, hatte das meistens nebenher gelernt. Durch Werkstudentenstellen, Praktika oder schlicht durch eigene Projekte nach Feierabend.

Die Stack Overflow Developer Survey 2024 zeigt, dass ein Großteil der professionellen Entwickler sich ihre wichtigsten technischen Skills selbst beigebracht hat oder durch Arbeitserfahrung aufgebaut hat.

Junge Menschen: Studium okay, aber mit offenen Augen

Wenn du gerade die Schule abgeschlossen hast, noch keine Berufsausbildung gemacht hast und finanziell die Möglichkeit hast zu studieren, spricht nichts dagegen. Wir leben in Deutschland. Ein Abschluss auf dem Papier ist noch immer etwas wert.

Trotzdem musst du dir über eines im Klaren sein: Wenn du jetzt schon weißt, dass du Softwareentwickler werden willst, ist das Studium nicht der schnellste Weg. Ein strukturierter Kurs, der gezielt auf das Berufsbild ausgerichtet ist, bringt dich deutlich schneller ans Ziel.

Und wenn du dich doch fürs Studium entscheidest, fang parallel dazu an, echte Programmierfähigkeiten aufzubauen. Werkstudentenstellen. Eigene Projekte. Das Studium allein reicht nicht.

Quereinsteiger: Warum ein Studium hier der falsche Weg ist

Wenn du bereits berufstätig bist, Miete zahlst und schon eine Ausbildung oder einen Abschluss in einem anderen Bereich hast, ist ein Informatikstudium keine gute Idee. Drei Gründe, kurz und direkt:

  1. Es dauert zu lang. Ein Fernstudium in Informatik zieht sich locker zwei bis drei Jahre hin.
  2. Du lernst dort nicht das Richtige. Ein Studium vermittelt Grundlagenwissen, keine jobrelevanten Programmierfähigkeiten.
  3. Es lohnt sich finanziell nicht. Als Berufstätiger mit monatlichen Verpflichtungen kannst du dir diesen Umweg oft gar nicht leisten.

Was du stattdessen brauchst, sind konkrete Hard Skills: Programmieren auf einem Level, das Arbeitgeber überzeugt. Das lernst du am schnellsten durch eine Weiterbildung, die genau darauf ausgerichtet ist. Der DevKarriere Fullstack Web Developer Kurs wurde speziell für Quereinsteiger entwickelt, die neben ihrem Job in die IT wechseln wollen.

Wer einen Bildungsgutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit hat, kann diese Weiterbildung sogar vollständig gefördert absolvieren: Geförderte Weiterbildung zum Web Developer.

Häufige Fragen

Kann man ohne Studium Softwareentwickler werden?

Ja, definitiv. Viele Entwickler, die heute im Job arbeiten, haben keinen klassischen Informatikabschluss. In der IT zählt vor allem, was du kannst. Ein starkes Portfolio und nachweisbare Programmierfähigkeiten wiegen oft schwerer als ein Abschluss auf dem Papier.

Wie lange dauert es, ohne Studium in die IT einzusteigen?

Das hängt davon ab, wie intensiv du lernst und welchen Weg du wählst. Mit einer Weiterbildung, die klar auf das Berufsbild ausgerichtet ist, sind sechs bis zwölf Monate bis zum ersten Junior-Developer-Job realistisch. Ein Studium dauert dagegen mindestens drei Jahre.

Was ist die beste Alternative zum Studium für Quereinsteiger?

Eine Weiterbildung, die gezielt auf jobrelevante Programmierskills ausgerichtet ist. Kein breites Grundlagenwissen, sondern genau das, was Arbeitgeber suchen. Wer noch ganz am Anfang steht, kann mit den Frontend Fundamentals von DevKarriere einen ersten Einstieg bekommen.


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