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29. Februar 2024 · DevKarriere Redaktion

Lohnt sich ein Fernstudium um Softwareentwickler zu werden?

Studium Softwareentwicklung Weiterbildung Karriere

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Ein Fernstudium bietet dir einen staatlich anerkannten Abschluss und volle Flexibilität, kostet aber viel Zeit neben dem Job und bringt dich nicht schneller in den Beruf als spezialisierte Weiterbildungen. Für Quereinsteiger, die schnell arbeiten wollen, gibt es bessere Alternativen.

Was ist ein Fernstudium überhaupt?

Ein Fernstudium ist kein klassisches Präsenzstudium an der Uni. Die Hochschule stellt dir Lernmaterialien zur Verfügung, du arbeitest sie in deinem eigenen Tempo durch und reichst Abgaben oder Prüfungen ein. Alles von zu Hause, ortsunabhängig, ohne feste Vorlesungszeiten.

Das klingt nach einer guten Lösung für Berufstätige. Und tatsächlich gibt es echte Vorteile.

Was für ein Fernstudium spricht

Der größte Pluspunkt ist der staatlich anerkannte Abschluss. Du kannst im Fernstudium einen Bachelor oder sogar einen Master machen. Für bestimmte Arbeitgeber oder Positionen ist das noch immer ein wichtiges Signal.

Dazu kommt die Flexibilität: Du bist nicht an feste Zeiten gebunden und kannst neben dem Job lernen. Kein Pendeln zum Campus, kein Vollzeit-Hörsaal-Betrieb.

Warum das Fernstudium für Quereinsteiger oft nicht funktioniert

Theorie und Praxis klaffen hier auseinander.

Es dauert zu lange. Ein Bachelor dauert in der Regelstudienzeit drei bis vier Jahre — und im Fernstudium zieht es sich oft noch länger, weil die meisten parallel arbeiten. Das sind Jahre, in denen du noch keinen Cent in der IT verdienst.

Die Motivation bricht weg. Alleine zu Hause zu lernen ist für die meisten eine echte Herausforderung. Kein Kommilitone neben dir, kein Dozent, der dich abholt, keine Gemeinschaft, die dich weitertreibt. Viele starten motiviert und hören nach ein paar Monaten auf.

Zu wenig Praxis. Ein Studium vermittelt breites Informatikwissen. Was es oft nicht vermittelt: die konkreten Fähigkeiten, die du im Job brauchst. Arbeitgeber wollen sehen, dass du Code schreiben kannst, Projekte umsetzen kannst, Probleme lösen kannst. Das lernst du nicht aus Vorlesungsskripten.

Die Kosten laufen hoch. Fernhochschulen berechnen monatliche Gebühren. Wenn du länger brauchst als geplant, summiert sich das zu einer beachtlichen Summe, die du besser investiert hättest.

Die bessere Alternative für Quereinsteiger

Klassische Berufsausbildung oder Vollzeitstudium sind für Berufstätige noch weniger geeignet. Du bist zeitlich und örtlich gebunden, verdienst während der Ausbildung wenig und kannst deine laufenden Kosten kaum decken.

Der sinnvollere Weg ist ein anderer: Programmieren lernen mit klarem Praxisfokus. Du lernst genau das, was du im Job brauchst, setzt eigene Projekte um und baust ein Portfolio auf, das du Arbeitgebern zeigen kannst. Kein akademischer Overhead, nur relevante Skills.

Das kannst du theoretisch alleine machen. Selbststudium mit YouTube und Online-Kursen ist möglich, aber schwierig. Als Anfänger weißt du nicht, was du zuerst lernen sollst, welche Themen wirklich wichtig sind und welche du weglassen kannst. Viele probieren es eine Weile, kommen nicht voran und geben auf. Das liegt nicht daran, dass sie es nicht könnten. Es liegt daran, dass ohne Struktur und Feedback kaum jemand langfristig durchhält.

Beim DevKarriere Fullstack Web Developer Kurs lernst du nach einem klaren roten Faden, schreibst ab der ersten Woche eigenen Code und bekommst persönliches Feedback zu deinen Projekten. Dazu eine Community von Gleichgesinnten mit demselben Ziel. Das macht einen spürbaren Unterschied, wenn du neben einem Vollzeitjob lernst.

Und wenn du einen Bildungsgutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit hast, kannst du die Weiterbildung über den geförderten Kurs von DevKarriere komplett finanzieren lassen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Fernstudium zum Softwareentwickler?

Ein Bachelor-Fernstudium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik dauert in der Regelstudienzeit drei bis vier Jahre. Da die meisten Fernstudenten neben dem Job lernen, zieht es sich in der Praxis oft länger. Eine strukturierte Weiterbildung mit Praxisfokus kann dich dagegen in unter einem Jahr so weit bringen, dass du einen Einstiegsjob in der Softwareentwicklung antreten kannst.

Brauche ich einen Uni-Abschluss, um als Softwareentwickler zu arbeiten?

Nein. Viele Entwickler haben keinen Informatik-Abschluss. Was Arbeitgeber sehen wollen, ist ein Portfolio mit eigenen Projekten, nachweisbare Programmierkenntnisse und der Nachweis, dass du Probleme selbstständig lösen kannst. Besonders im Web Development ist ein Abschluss kein Pflichtkriterium.

Kann ich eine Weiterbildung zum Softwareentwickler über Bildungsgutschein finanzieren?

Ja, wenn die Weiterbildung AZAV-zertifiziert ist. Das bedeutet, dass Jobcenter und Agentur für Arbeit die Kosten übernehmen können, wenn du einen Bildungsgutschein erhältst. Der geförderte Kurs von DevKarriere ist AZAV-zertifiziert und erfüllt genau diese Voraussetzung.

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