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28. April 2024 · DevKarriere Redaktion

IT-JOB: Diese Projekte MUSST du programmieren können

Projekte Bewerbung Quereinsteiger Web Development JavaScript

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Dein Portfolio entscheidet über deine Bewerbung – nicht deine Zertifikate oder Abschlüsse. Mit drei bis fünf wirklich guten Projekten zeigst du Arbeitgebern konkret, was du kannst. Besonders als Quereinsteiger ist dein Code dein bester Nachweis.

Warum eigene Projekte über deine Bewerbung entscheiden

Theoretisches Wissen ist gut. Aber wenn du es nicht anwenden kannst, bringt dir das alles nichts im Bewerbungsgespräch. Arbeitgeber schauen auf dein Portfolio und wollen konkrete Beispiele sehen. Kein Abschluss, keine Zertifikate, sondern: Was hast du gebaut?

Das gilt besonders für Quereinsteiger. Du hast keinen klassischen Informatik-Lebenslauf. Dein Code ist dein Nachweis.

Die gute Nachricht: Du brauchst keine 20 Projekte. Drei bis fünf wirklich gute reichen. Aber die müssen sitzen.

Projekt 1: Eine echte Website (HTML, CSS, JavaScript)

Das klingt simpel. Ist es aber nicht, wenn du es richtig machst.

Gemeint ist keine Demo-Seite, die nach schnell zusammengeklicktem HTML aussieht. Bau eine Website, die so wirkt, als würde sie ein echtes Unternehmen benutzen. Ein Restaurant, ein Fotostudio, ein Fußballverein. Das Thema ist egal. Was zählt: Das Design ist ordentlich, die Seite funktioniert auf dem Handy und es sieht nicht aus wie 1995.

Wenn du es schaffst, für einen echten Bekannten oder Kunden eine Website zu bauen, umso besser. Das kommt bei Arbeitgebern sehr gut an.

Dieses Projekt zeigt, dass du HTML, CSS und grundlegendes JavaScript beherrschst und in der Lage bist, etwas zu liefern, das in der echten Welt ankommen würde.

Projekt 2: Eine JavaScript-App mit externer API

Sobald du JavaScript besser verstehst, wird es Zeit für ein größeres Projekt. Und zwar eine Anwendung, die Daten von einer externen API lädt und sie dynamisch anzeigt.

APIs sind Schnittstellen, die von Firmen und Privatpersonen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Du kannst damit zum Beispiel Wetterdaten, Börsenkurse, Filmdatenbanken oder den Pokedex anzapfen. Der Nutzer gibt eine Stadt ein, du lädst die passenden Wetterdaten. Jemand sucht nach einem Film, deine App zeigt die Ergebnisse.

Das klingt überschaubar, ist aber technisch sehr wertvoll. Du zeigst damit, dass du mit asynchronem JavaScript umgehen kannst, APIs integrieren kannst und dynamische Benutzeroberflächen baust. Das sind Fähigkeiten, die in echten Jobs täglich gebraucht werden.

Auch hier gilt: Gib dir beim Design Mühe. Ein guter Code hinter einer hässlichen Oberfläche macht keinen guten Eindruck.

Projekt 3: Eine vollständige Business App

Das ist das größte Projekt in deiner Lernphase. Und das wichtigste für deinen Lebenslauf.

Eine Business App ist eine Anwendung, die in einem Unternehmenskontext Sinn ergibt. Zum Beispiel ein Hotelbuchungssystem, ein Ticketsystem für den Kundensupport, ein Projektmanagement-Tool oder eine Lagerverwaltung. Du kannst dir aussuchen, was dich interessiert, aber es sollte so wirken, als würde eine echte Firma es nutzen.

Was dieses Projekt von den anderen unterscheidet: Du brauchst Nutzerlogins und eine Datenbank. Klingt kompliziert, ist es aber nicht zwingend. Services wie Firebase oder Supabase bieten Backend-as-a-Service mit kostenlosen Plänen an. Du musst kein eigenes Backend schreiben, sondern bindest einen dieser Services an.

Nimm dir für dieses Projekt Zeit. Nicht zwei Wochenenden. Wirklich Zeit. Wenn das Ergebnis gut ist, kannst du es bei Bewerbungen zeigen und der Unterschied zu anderen Kandidaten wird spürbar.

Wenn du einen strukturierten Weg willst, um genau solche Projekte zu bauen, schau dir den Fullstack Web Developer Kurs von DevKarriere an. Dort baust du diese Art von Projekten gemeinsam und mit persönlicher Begleitung.

Projekt 4: Deine Portfolio-Website

Das letzte Projekt ist die Bühne für alle anderen. Deine Portfolio-Website ist das, was du bei Bewerbungen verlinkst.

Zeig dort nur deine drei bis fünf besten Projekte. Nicht alles, was du je gebaut hast. Ein potenzieller Arbeitgeber soll sehen, was du drauf hast, nicht durch 30 To-do-Listen scrollen.

Gib dir beim Design besondere Mühe. Diese Seite ist dein erster Eindruck. Halb funktionierende Buttons oder ein Layout, das auf dem Handy zerbricht, schaden mehr als sie nützen.

Häufige Fragen

Welche Projekte kommen auf mein Portfolio?

Nur Projekte, die wirklich gut aussehen und vollständig funktionieren. In der Regel sind das drei bis fünf Projekte: eine gestaltete Website, eine API-App und deine Business App. Dazu kommt die Portfolio-Website selbst. Kleine Übungsprojekte wie Taschenrechner oder To-do-Listen gehören nicht drauf.

Muss ich für die Business App ein eigenes Backend bauen?

Nein. Dienste wie Firebase oder Supabase übernehmen das für dich. Die haben kostenlose Pläne und lassen sich gut in Frontend-Projekte integrieren. Du lernst dabei trotzdem, wie Authentifizierung und Datenbanken funktionieren.

Bin ich als Quereinsteiger ohne Informatik-Studium wettbewerbsfähig?

Ja. Viele Arbeitgeber schauen auf nachweisbare Fähigkeiten, nicht auf Abschlüsse. Ein solides Portfolio mit echten Projekten kann mehr überzeugen als ein Studium ohne praktische Erfahrung. Wenn du gezielt und praxisorientiert lernst, zum Beispiel über eine geförderte Weiterbildung mit Bildungsgutschein, hast du einen klaren Vorteil.

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