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19. November 2024 · DevKarriere Redaktion

IT-Job bekommen als Quereinsteiger in unter 10 Minuten erklärt

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Der schnellste Weg für Quereinsteiger in einen gut bezahlten IT-Job führt über Softwareentwicklung – der Einstieg ist überraschend unkompliziert. Konzentriere dich auf Web Development, wenn dir analytisches Denken liegt und du gerne sichtbare Lösungen bauen willst.

Welcher IT-Bereich eignet sich für Quereinsteiger?

Die IT ist groß. IT-Support, Data Science, Cybersecurity, Softwareentwicklung — alles sehr unterschiedliche Berufe mit verschiedenen Anforderungen. Überleg also zuerst, was dir liegt und was du dir vorstellen kannst.

Wenn du gerne analytisch denkst, Probleme löst und etwas Sichtbares bauen willst, ist Softwareentwicklung sehr wahrscheinlich das Richtige für dich. Der Job ist abwechslungsreich, gut bezahlt und hat einen vergleichsweise unkomplizierten Einstieg, gemessen daran, was man damit verdienen und erreichen kann.

Innerhalb der Softwareentwicklung lohnt sich ein genauer Blick auf Web Development. Damit entwickelst du nicht nur einfache Webseiten, sondern auch sogenannte Web Apps. YouTube, Google Docs, dein E-Mail-Postfach: Das sind alles Web Apps. Und genau solche Dinge kannst du programmieren lernen. Der Bedarf an Web Developern ist riesig. Laut dem Stack Overflow Developer Survey 2024 ist JavaScript seit über einem Jahrzehnt die meistgenutzte Programmiersprache weltweit, und genau damit arbeitest du im Web Development täglich.

Was du als Web Developer wissen musst

Für den Einstieg brauchst du drei Technologien:

Mit diesen drei Sprachen kannst du bereits eine Menge umsetzen. Natürlich kommen später noch weitere Themen dazu: Frameworks, Backend, Datenbanken. Aber der Einstieg ist machbar, auch nebenberuflich.

Wenn du strukturiert und mit direktem Karrierebezug lernen willst, schau dir die Frontend Fundamentals an. Dort fängst du genau mit diesen Grundlagen an und baust Schritt für Schritt auf echte Projekte hin.

Ohne Abschluss zum IT-Job: So funktioniert es

Kein Informatikstudium, keine Ausbildung zum Fachinformatiker? Kein Problem. Aber du musst beweisen können, dass du programmieren kannst.

Arbeitgeber schauen nicht so sehr auf Zertifikate wie auf echte Fähigkeiten. Was zählt, ist dein Portfolio. Das ist eine Sammlung eigener Projekte, die du gebaut hast, am besten als kleine Website mit klickbaren Demos.

Entwickle 3 bis 5 Projekte, die wirklich funktionieren. Keine kopierten Tutorials, sondern eigene Ideen. Besonders gut kommen Business-Apps an: ein Projektmanagement-Tool, eine Terminbuchung, eine kleine Kundenverwaltung. Das zeigt, dass du nicht nur Übungsaufgaben löst, sondern Software baust, die in der echten Welt Sinn ergibt.

Genau da liegt der Unterschied: Lernen allein reicht nicht. Du musst programmieren, bauen, scheitern und nochmal anfangen. Ein Tischler wird auch kein guter Tischler, indem er YouTube-Videos anschaut. Er muss Tische bauen.

Neben dem Job lernen und wechseln

Du musst nicht kündigen, um das hinzubekommen. Viele machen diesen Schritt nebenberuflich: abends lernen, am Wochenende Projekte bauen, nach einigen Monaten erste Bewerbungen schreiben.

Falls du gerade Arbeit suchst oder arbeitslos bist, gibt es sogar eine komplett geförderte Option. Über den Bildungsgutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit kann eine AZAV-zertifizierte Ausbildung zum Web Developer vollständig finanziert werden. Du lernst also auf Kosten der Förderung, baust dabei dein Portfolio auf und steigst danach direkt in den neuen Job ein.

Häufige Fragen

Kann ich wirklich ohne Studium als Softwareentwickler arbeiten?

Ja. Ein formaler Abschluss ist in der Softwareentwicklung kein Pflichtkriterium. Was zählt, ist ob du programmieren kannst und das auch belegen kannst. Ein gutes Portfolio mit eigenen Projekten ersetzt in vielen Fällen den Nachweis auf dem Papier. Zahlreiche Arbeitgeber stellen explizit Quereinsteiger ein, solange die praktischen Fähigkeiten stimmen.

Wie lange dauert es, bis ich als Web Developer arbeiten kann?

Das hängt davon ab, wie viel Zeit du investierst. Wer konsequent nebenberuflich lernt und parallel eigene Projekte baut, kann nach 12 bis 18 Monaten erste Stellen angehen. In einer Vollzeit-Ausbildung geht es entsprechend schneller. Wichtiger als die Zeit ist die Konsequenz: Regelmäßiges Üben schlägt sporadische Marathon-Sessions jedes Mal.

Welche Programmiersprache soll ich zuerst lernen?

Fang mit HTML und CSS an, dann kommt JavaScript dazu. Das ist der Standardeinstieg für Web Development und gibt dir schnell erste sichtbare Ergebnisse. JavaScript ist außerdem die meistgenutzte Programmiersprache weltweit, du hast damit also die größte Auswahl an offenen Stellen.

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