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18. Oktober 2025 · DevKarriere Redaktion

Die 10 besten Projekte für Web Developer

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Die wichtigsten Projekte für dein Web-Developer-Portfolio sind Arbeiten, die echte Probleme lösen und zeigen, dass du selbstständig Code schreiben kannst – nicht monatelange Theorie pauken. Arbeitgeber merken sich praktische Projekte deutlich besser als Zertifikate, und mit den richtigen Arbeiten hebst du dich von anderen Quereinsteigern ab.

Warum ein Portfolio mehr zählt als jedes Zertifikat

Viele Leute lernen monatelang Programmierung und kommen trotzdem nicht richtig voran. Meistens liegt das nicht am Talent, sondern daran, dass sie zu viel Theorie pauken und zu wenig wirklich bauen. Das Ergebnis: Neues Thema gelernt, altes schon wieder vergessen.

Arbeitgeber wollen sehen, dass du selbstständig Lösungen findest und funktionierende Software entwickeln kannst. Ein starkes Portfolio beweist das besser als ein Abschlusszertifikat. Es zeigt, dass du wirklich programmieren kannst, nicht nur, dass du einen Kurs abgeschlossen hast.

Die 4 besten Projekte für Einsteiger

Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du Projekte, die überschaubar sind und trotzdem etwas zeigen.

Link Tree: Eine einfache Landing Page mit mehreren Links, wie du sie von Social-Media-Profilen kennst. Du brauchst nur HTML und CSS. Das klingt nach wenig, aber du lernst dabei überraschend viel über Webdesign und Seitenstruktur. Erweiterungsideen: Dark Mode, Animationen, QR-Code-Generator.

Text-RPG: Ein textbasiertes Rollenspiel, in dem der Spieler durch Eingaben Entscheidungen trifft. Keine grafische Oberfläche nötig, dafür übst du grundlegende Programmierlogik: Bedingungen, Schleifen, Nutzereingaben. Das Spiel lässt sich außerdem beliebig ausbauen.

Bucketlist-App: Ähnlich wie eine To-Do-App, aber mit persönlichem Bezug. Du lernst, wie man Daten anlegt, speichert, aktualisiert und löscht. Mit JavaScript und Local Storage kannst du die Einträge dauerhaft auf dem Gerät speichern. Dieser Umgang mit Daten zieht sich durch die gesamte Softwareentwicklung.

Farbratespiel: Der Nutzer sieht einen RGB-, HSL- oder Hex-Farbcode und muss raten, welche Farbe gemeint ist. Oder andersrum: eine Farbe vorgeben und mit Slidern nachbauen lassen. Macht Spaß, lehrst dich Farbtheorie und wie man Anwendungen dynamisch gestaltet.

Wenn du mit HTML, CSS und JavaScript anfängst, bekommst du beim Frontend Fundamentals Kurs eine strukturierte Grundlage dafür.

Fortgeschrittene Projekte mit APIs, Frameworks und KI

Sobald du die Basics draufhast, wird es deutlich interessanter. Hier geht es um APIs, externe Bibliotheken und erste Framework-Erfahrung.

Personal Finance Tracker: Eine App, in der man Einnahmen und Ausgaben erfasst und per Diagramm auswertet. Empfehlenswert sind React als Framework und Chart.js oder Apex Charts für die Visualisierungen. Die Daten kannst du in Local Storage oder Firebase speichern. Alternativ funktioniert ein Kalorien- oder Fitness-Tracker nach demselben Prinzip.

Smart Cooking Assistant: Die kostenlose API von TheMealDB liefert Rezepte nach Zutaten. Der Nutzer gibt ein, was er zuhause hat, und bekommt passende Vorschläge zurück. Praktisch, erweiterbar, und du lernst dabei den echten Umgang mit externen Schnittstellen.

Pokédex oder Filmdatenbank: Mit der öffentlichen Pokémon-API baust du eine durchsuchbare Sammlung. Kein Fan von Pokémon? Es gibt öffentliche APIs für Filme, Serien, Musik und vieles mehr. Besonders lehrreich hier: Lazy Loading umsetzen, damit nicht alle Daten auf einmal geladen werden.

KI-Tutor-Chatbot: Du bindest die OpenAI-API an und baust einen Chatbot, der z.B. als Mathe-Nachhilfelehrer agiert. Über sogenannte System Prompts stellst du ein, wie sich der Bot verhalten soll. Das geht auch mit der API von Google Gemini oder Meta Llama. KI-Projekte im Portfolio fallen bei Arbeitgebern aktuell besonders auf. Du kannst daraus auch einen Sprachlern-Assistenten, einen Workout-Planer oder einen Programmier-Tutor machen.

Projekte für den Sprung in den ersten Job

Wenn du kurz vor deiner ersten Bewerbung stehst, solltest du mindestens eines dieser Projekte von null an aufgebaut haben.

Event Manager: Eine Plattform, auf der man Events einstellt und sich anmeldet. Mit Nutzer-Authentifizierung, E-Mail-Benachrichtigungen und einer echten Datenbank wie Supabase oder Firebase. Als Erweiterung: Ticketkauf über die Plattform, PDF-Rechnungsstellung, QR-Code-Tickets.

E-Commerce-Plattform: Kein simpler Onlineshop von der Stange, sondern eine echte Plattform mit Admin-Dashboard. Produkte anlegen, Bilder hochladen, Preise setzen, und das alles über eine Oberfläche ohne Programmierkenntnisse. Für Server Side Rendering, damit Produktseiten bei Google besser ranken, bietet sich Next.js an. Das Thema Zahlungsabwicklung kannst du optional noch integrieren.

Beide Projekte sind aufwändig und zeigen Arbeitgebern, dass du vollständige Anwendungen alleine aufsetzen kannst. Den passenden Rahmen dafür findest du im Fullstack Web Developer Kurs.

Häufige Fragen

Welches Projekt sollte ich als absoluter Anfänger zuerst bauen?

Fang mit dem Link Tree an. Du brauchst nur HTML und CSS, das Ergebnis sieht direkt gut aus, und du kannst es sofort für eigene Social-Media-Profile nutzen. Danach ist die Bucketlist-App ein guter zweiter Schritt, weil du dort zum ersten Mal wirklich mit JavaScript und Datenspeicherung arbeitest.

Wie viele Projekte brauche ich für ein gutes Portfolio?

Drei bis fünf abgeschlossene Projekte sind besser als zehn halbfertige. Arbeitgeber schauen auf Qualität, nicht auf Menge. Jedes Projekt sollte zeigen, dass du eine konkrete Aufgabe eigenständig gelöst hast, und im besten Fall auf GitHub einsehbar sein.

Kann man als Quereinsteiger ohne Studium wirklich in die IT einsteigen?

Ja. Ein starkes Portfolio ist dabei oft überzeugender als ein Abschluss. Viele Unternehmen stellen Quereinsteiger ein, die echte Projekte vorweisen können. Wer dabei strukturierte Unterstützung möchte und eine Förderung über Jobcenter oder Agentur für Arbeit nutzen kann, findet bei DevKarriere die passende Weiterbildung über Bildungsgutschein.

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