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10. September 2023 · DevKarriere Redaktion

Das beste Betriebssystem für Softwareentwickler

Programmieren Web Development Tools Weiterbildung

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Das beste Betriebssystem für deinen Start als Programmierer ist das, das du bereits hast – ob Windows oder Mac spielt kaum eine Rolle. Die Programmiersprachen und Konzepte bleiben überall gleich, deshalb funktionieren beide Systeme perfekt für deine Karriere. Was zählt, ist nicht die Wahl des OS, sondern dass du anfängst zu lernen.

Mac oder Windows: Für Programmieranfänger fast egal

Die kurze Antwort: Beide Betriebssysteme sind geeignet. Das sagt jemand, der sechs Jahre lang auf Windows programmiert hat, damit seinen ersten Job bekommen hat und heute auf Mac arbeitet. Beide Wege funktionieren.

Die meisten Leute haben ohnehin schon ein Windows-Gerät zu Hause. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dein aktueller Laptop bereits Windows läuft. Das reicht vollkommen.

Und noch etwas: Wer auf Windows programmieren kann, kann es auch auf Mac. Die Sprachen, die Konzepte, die Denkweise wechseln nicht mit dem Betriebssystem.

Windows: Günstigerer Einstieg, mehr Auswahl

Windows läuft auf fast jedem Rechner, egal ob ein 300-Euro-Laptop oder ein High-End-PC. Die Einstiegshürde ist deutlich niedriger als bei Mac, weil du kein Apple-Gerät kaufen musst.

Wenn du gerade erst anfängst, ist das ein echter Vorteil. Zum Programmieren lernen reicht ein solider Mittelklasse-Laptop völlig aus. Kein teures Equipment nötig, um die ersten Skills aufzubauen. Der Frontend Fundamentals Kurs lässt sich genauso gut auf Windows durcharbeiten wie auf Mac.

Mac: Teurer, aber angenehmer im Alltag

Mac kostet mehr. Ein MacBook fängt bei rund 1.200 Euro an, leistungsstarke Modelle kosten schnell 2.000 Euro oder mehr. Das ist ein echter Unterschied.

Wer aber mal gewechselt hat, wechselt oft nicht mehr zurück. Der Hauptgrund: Es funktioniert einfach. Keine mysteriösen Update-Probleme, keine unerwarteten Fehlermeldungen, kein “warum startet das gerade nicht”. Das System läuft stabil.

Wenn du dazu noch ein iPhone nutzt, kommt der Apple-Ökosystem-Vorteil obendrauf. Dateien zwischen Laptop und Handy tauschen geht per AirDrop in zwei Sekunden, ohne Kabel, ohne Umwege.

Der Unix-Vorteil: Warum das Terminal auf Mac anders ist

Hier wird es für Entwickler interessant. Auf Mac hast du ein Unix-Terminal mit denselben Befehlen wie auf Linux. Das ist relevant, weil ein Großteil der Server weltweit auf Linux läuft. Laut Stack Overflow Developer Survey 2024 gehört Linux auf Servern zur absoluten Standardinfrastruktur. Wenn du später eine Anwendung deployst, landet sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Linux-System.

Auf Mac lernst du diese Terminal-Befehle also nebenbei. Das schadet nicht.

Auf Windows sieht das Terminal anders aus, weil Windows einen eigenen Kernel nutzt. Lösung: die Git Bash installieren. Damit kannst du auch auf Windows Unix-Befehle eingeben. Für den Alltag beim Programmieren lernen reicht das vollkommen.

Häufige Fragen

Muss ich als Programmier-Anfänger Mac haben?

Nein. Windows ist ein vollwertiger Ausgangspunkt. Wenn du schon ein Windows-Gerät hast, fang damit an. Du verlierst nichts dabei.

Welcher Laptop reicht zum Programmieren?

Ein Gerät mit 8 GB RAM, aktuellem Prozessor und SSD reicht für die meisten Aufgaben aus. Wer einen Fullstack Web Developer Kurs durcharbeitet, braucht dafür kein High-End-Gerät.

Lohnt sich ein Wechsel zu Mac später?

Das ist Geschmackssache. Wer das Budget hat und langfristig als Entwickler arbeiten will, findet Mac im Alltag oft angenehmer. Aber es ist keine Voraussetzung für den Berufseinstieg, auch nicht wenn du deine Weiterbildung über den Bildungsgutschein fördern lässt.

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